Prävention - It's for kids

Prävention hilft

It’s for Kids macht mehr als misshandelten oder sexuell missbrauchten Kindern zu helfen. Denn die Stiftung ist auch im Bereich der Prävention tätig. So wird es möglich, Misshandlung und Missbrauch schon zu verringern, bevor sie entstehen.

Eine Reihe von Institutionen bietet professionelle Täterprävention zur Vorbeugung von Missbrauch und Misshandlung. Wir arbeiten zukünftig auch mit diesen Institutionen zusammen und werden Ihnen auch deren Projekte, die wir unterstützen wollen, näher vorstellen.

Das Projekt gegen Cybermobbing geht z.B. gleichzeitig die Themen Täter- und Opferprävention an.
Dieses Projekt setzt Kuratoriumsmitglied Barbara Kusch mit ihrem Team bereits seit 2012 um. Dabei ist es notwendig, dass Schüler, Lehrer, Eltern bzw. Eltern und ihre Kinder zusammenarbeiten, um Prävention wirksam zu gestalten.

Bei unseren Elterninformationsveranstaltungen geht es im Einstieg um die Schaffung eines Problembewusstseins, das den Eltern oft noch fehlt. Sind Kinder oder Jugendliche von Cybermobbing betroffen, wird dies in der Regel geheim gehalten und ist daher den Eltern oft nicht bewusst. Sie erfahren an diesem Abend etwas über einen Lebensbereich ihrer Kinder,den sie selbst in ihrer eigenen Kindheit so noch nicht erleben konnten. Der Elternabend soll bei den Eltern das Verständnis wecken für eine veränderte Lebenswirklichkeit ihrer Kinder und der heutigen Gesellschaft.
Die unterschiedliche Affinität der Eltern zu den neuen Medien soll ein Stück weit egalisiert werden durch die Vermittlung eines Grundgerüstes zum Stand der aktuell benutzten neuen Medien, den sozialen Netzwerken und deren Sicherheitsstandards. Damit wird ihnen ermöglicht, eine dem Alter ihrer Kinder entsprechende Haltung zur Nutzung der neuen Medien zu entwickeln und mit ihren Kindern bezüglich der Problematik des Cybermobbings in Kontakt treten zu können. Es werden Vorsorgemaßnahmen vorgestellt und begründet sowie nützliche Interventionsmaßnahmen besprochen, für den Fall, dass sie Kenntnis von auftretendem Cybermobbing bekommen.

Die Eltern werden für ihre Rolle als wichtiger Teil der Präventionsarbeit innerhalb eines Gemeinschaftskonstrukts sensibilisiert. Sie sollen sich integriert fühlen als Experte für das emotionale Wohl und die emotionale Entwicklung ihrer Kinder, ohne technischer Experte werden zu müssen.